Indikationen für Lichttherapie: Menopause

Menopause bedeutet „Ende der Menstruation“. Es ist das Stadium, dass die Eierstöcke der Frau nicht länger Östrogen produzieren. Hierdurch verliert das weibliche Fortpflanzungssystem langsam seine Funktion. Die Menopause beginnt durchschnittlich im Alter von 51 Jahren. Das Erreichen der Menopause ist jedoch eine allmähliche Entwicklung und kann schon Jahre zuvor beginnen. Dieser Veränderungsprozess wird auch Peri-Menopause genannt.

Peri-Menopause

Während der Peri-Menopause werden die Menstruationen unregelmäßiger und problematischer. Der Körper hat sich an die natürliche Veränderung im Hormonhaushalt anzupassen. Oft geschieht dieses in Kombination mit vasomotorischen Symptomen, zum Beispiel Hitzewallungen, Herzklopfen und Stimmungsschwankungen.

Der Einsatz von Licht, um den Menstruationszyklus und die weiteren Beschwerden eines unregelmäßigen Zyklus zu regulieren, ist möglich und wichtig. Frauen, die mehr Schwierigkeiten während der Peri-Menopause erfahren, haben auch häufig Schwierigkeiten in der Menopause. Je besser diese Phase durchstanden wird, desto besser ist das allgemeine Wohlbefinden.

Hitzewallungen

Hitzewallungen in den Wechseljahren verursachen viele Schlafprobleme bei Frauen, wodurch es zu einem gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus kommen kann. Die Abnahme des Östrogenspiegels sendet verwirrende Informationen an den Hypothalamus, der unter anderem die Körpertemperatur reguliert. Die plötzliche Veränderung der Körpertemperatur beeinflusst die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Hitzewallungen, die während der Nacht oft stündlich auftreten können, haben dadurch einen ungünstigen Effekt auf den Schlaf. Hierdurch kann die Frau (leicht) aufwachen, selbst mehrmals in der Nacht.

Melatonin in der Menopause

Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die veränderte Melatoninproduktion hauptsächlich spät in der Schlafphase stattfindet. Niedrige Melatoninspiegel sorgen für eine Zunahme des luteinisierenden Hormons (LH). Dieses Hormon stimuliert den Eisprung, gleichzeitig ist der Eisprung ein bekannter Verursacher der Hitzewallungen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine Zunahme des Melatoninspiegels während der Nacht eine deutliche Verbesserung der Abnahme der Hitzewallungen zur Folge hat.

Anwendung der Lichttherapie

Damit die Melatoninproduktion in der Menopause in der zweiten Hälfte der Nacht zunimmt, wird die Lichttherapie am späten Nachmittag oder frühen Abend eingesetzt. Wenn der Schlaf sich verbessert, kann die Lichttherapie eventuell auch ergänzend am Morgen eingesetzt werden. Somit wird das Schlafhormon Melatonin unterdrückt, entsteht zusätzliche Energie und tagsüber eine Verbesserung der Stimmungslage; sicher während der dunklen Wintermonate.

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